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Von Disney bis zum Hütchenspiel: 3 kreative Workshop Methoden

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von Topsy Schröder | Allgemein
Workshop Methoden

Nach unseren Tipps zur Planung und Vorbereitung Ihres Workshops möchten wir Ihnen diese Woche drei Workshop Methoden vorstellen. Damit Ihre Veranstaltung erfolgreich wird, sollten Sie darauf achten, eine der Workshop Methoden zu wählen, die zu Ihrem Ziel passt. Daneben sollten Sie außerdem die Länge der Veranstaltung und die Anzahl der Teilnehmer in Betracht ziehen. Innovative Workshop Methoden gibt es viele – wir stellen Ihnen drei davon vor, mit denen wir besonders gute Erfahrungen gemacht haben.

Die Walt Disney Methode

Auf der Suche nach Workshop Ideen sind Sie sicherlich schon auf diese Technik gestoßen. Diese nach ihrem berühmten Erfinder benannte Workshop Methode hat nichts mit Prinzessinnen oder Fantasiewesen zu tun – aber durchaus damit, in andere Rollen zu schlüpfen: Denn die Teilnehmer beleuchten ein Thema nacheinander aus drei Blickwinkeln. Da bei einer großen Runde nicht alle zu Wort kommen können, eignet sich die Walt Disney Methode vor allem für kleine Workshops.

  • Der Träumer

    Die erste Rolle, die Ihre Workshop-Runde bei der Walt Disney Methode einnimmt, ist die des Träumers. Er ist ein kreativer Visionär, der vor innovativen Ideen nur so sprüht. Sich in die Rolle des Träumers zu versetzen, dient der Ideenfindung, jeder noch so verrückte Einfall hat hier seinen Platz.

  • Der Macher

    Als Pragmatiker untersucht er die Ideen des Träumers auf Machbarkeit und gibt sich dabei weder optimistisch noch pessimistisch, sondern betont realistisch. In dieser Phase werden bereits konkrete Handlungsvorschläge und To-do-Listen erarbeitet.

  • Der Kritiker

    Als letztes kommt der Kritiker zu Wort. Er spielt das Worst-Case-Szenario durch, um auf mögliche Fehlerquellen hinzuweisen.

Die 6 Hüte Methode

Diese Workshop Methode eröffnet ebenfalls unterschiedliche Blickwinkel auf ein Thema. Anders als bei der Walt Disney Methode nimmt bei der 6 Hüte Methode jeder eine andere Rolle ein, daher sind mindestens sechs Teilnehmer erforderlich. Sind es mehr, bilden Sie Sechsergruppen oder besetzen Rollen doppelt. Um die verschiedenen Positionen zu visualisieren, bringen Sie ein Erkennungszeichen in jeder der sechs Farben mit – das können die namensgebenden Hüte sein oder z. B. Bänder. Planen Sie für die 6 Hüte Methode genug Zeit ein, dass jeder Teilnehmer reihum einmal in jede Rolle schlüpfen kann. Von unseren Workshop Ideen ist diese diejenige, die die Teilnehmer am meisten fordert.

Die Farben der 6 Hüte Methode

  1. Weiß steht für rationales, analytisches Denken. Der Fokus liegt auf Zahlen und Fakten, Gefühle und Meinungen werden ausgeblendet.
  2. Wer den roten Hut aufhat, argumentiert subjektiv und emotional. Positive wie negative Gefühle, die das Thema weckt, kommen zur Sprache.
  3. Der schwarze Hut entspricht dem Kritiker der Walt Disney Methode – er ist ein Pessimist, der Risiken und potentielle Schwachstellen aufdeckt.
  4. Gelb ist ein Optimist und damit der Gegenspieler von Schwarz: Er sieht die Chancen, die das Thema birgt. Wichtig: Weder Schwarz noch Gelb lassen sich von Gefühlen leiten, hier werden die objektiv feststellbaren negativen und positiven Aspekte des Themas betrachtet.
  5. Grün steht wie der Träumer der Walt Disney Methode für Innovation. Kreativität ist seine Stärke, jede Idee wird unzensiert geäußert.
  6. Der blaue Hut schließlich sorgt für Ordnung und Struktur. Er sammelt die Beiträge der anderen und setzt Prioritäten.

Die Open Space Methode

Zum Schluss möchten wir noch eine Workshop Methode vorstellen, die sich ideal für mehrtägige Workshops und Konferenzen mit 20–2000 Teilnehmern eignet. Die Open Space Methode startet mit einem Plenum zur Ideensammlung. Anschließend werden Gruppen gebildet, die unterschiedliche Aspekte des Workshop-Themas näher beleuchten – etwa aus dem Blickwinkel verschiedener Ziel- und Interessengruppen. Teilnehmer können selbst entscheiden, ob und wann sie die Gruppe wechseln, am Ende werden die Ergebnisse vorgestellt.

Wählen Sie für diese Workshop Methode am besten einen großen Raum aus, der Platz für das Plenum am Anfang und Ende der Veranstaltung bietet, aber auch konzentrierte Gruppenarbeit ermöglicht.

Neben den drei hier vorgestellten Workshop Methoden können auch Kreativitätstechniken, die für Brainstorming genutzt werden, oder Methoden des Design Thinking zum Einsatz kommen. Trauen Sie sich ruhig etwas! Nur mit kreativen Techniken kommt man zu den besten Ergebnissen. Für welche Workshop Methode Sie sich entscheiden, hängt ganz von Thema, Dauer und Gruppenstärke Ihrer Veranstaltung ab – eins ist jedoch klar: Innovative Workshop Methoden sorgen dafür, dass Ihre Teilnehmer aus der Veranstaltung eine Menge mitnehmen werden!

Topsy Schroeder Meetinn
Der Autor

Ich bin Topsy und beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit der Veranstaltungsbranche. Daher findet ihr in meinem Blog viele interessante Tipps & Tricks rund um dieses Thema.

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