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Kreativitätstechniken zur Ideenfindung

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10.07.2018 | von Topsy Schröder | Allgemein
Kreativitaetstechniken Meetinn

9 Kreativitätstechniken zur Ideenfindung in Meetings

Kreativität kann man lernen. Das gilt auch für Menschen, die sich selbst als wenig kreativ sehen. Trotzdem können Sie mit frischen Ideen begeistern. Wir stellen 9 Kreativitätstechniken vor, die Ihnen in Meetings helfen, zum Daniel Düsentrieb zu werden.

Kreativ im Badezimmer – warum unter der Dusche die besten Ideen entstehen

Kreativ sein heißt, in gestaltender und fantasievoller Weise zu denken und damit Innovatives zu schaffen. Zugegeben: Manchen Menschen fällt dies leichter als anderen. Kreativ kann trotzdem jeder sein. Hierbei kommt es nämlich nicht auf ein „Kreativitäts-Gen“ an, sondern darauf, verschiedene Hirnareale zu aktivieren und sie miteinander in Wechselwirkung treten zu lassen. Genau das kann durch passende Kreativitätstechniken stimuliert werden.

Einer Studie des Albion-College zufolge, funktionieren kreative Denkprozesse am besten im Zustand der Zerstreuung. Die als „non-optimal time of day“ (nicht-optimale Tageszeit) bezeichnete Zeit finde demnach immer dann statt, wenn wir am wenigsten produktiv sind: unter der Dusche, beim Spazierengehen, auf der Toilette, kurz vorm Einschlafen im Bett.

Glühlampen erfinden in Teamwork

Diese Ansicht teilt auch der Schweizer Psychiater und Kreativitätsforscher Gottlieb Guntern. Neben Entspannung und Zerstreuung ist er davon überzeugt, dass Teamarbeit der Schlüssel zu kreativen Denkprozessen ist. Immerhin habe sogar ein Erfinder wie Thomas Edison nicht allein die Idee der Glühlampe entwickelt, sondern zusammen mit seinem Team von mehr als 100 Angestellten.

Moderne Kreativitätstechniken verbinden in Ihren Konzepten genau diese Komponenten: Zerstreuung und Teamwork. Im Zustand der Zerstreuung können die Hirnareale abwechselnd schnell und langsam Signale untereinander austauschen und neue Ideen entstehen lassen. In der Teamarbeit kommen dann alle diese Ideen zusammen, erlauben einen Perspektivenwechsel und potenzieren sich.

Intuitive Kreativitätstechniken lassen die Ideen sprudeln

Bevor Ideen kritisch betrachtet und auf Ihre Machbarkeit hin untersucht werden können, müssen sie erst einmal erdacht werden und das am besten in größtmöglicher Menge. Dabei hilft es, möglichst oft außerhalb gefestigter Strukturen zu denken, sie also zu zerstreuen. Diese divergenten (entgegengesetzten) Denkprozesse sind zufällig, sprunghaft, unkonventionell und ungeregelt: Zerstreuung in Reinkultur also. Intuitive Kreativitätstechniken unterstützen das, denn sie erlauben eine freie Ideenfindung ohne Zusammenhang, Bewertung oder Rangordnung.

  • Brainwalking: Verschiedene Flipcharts im Raum verteilt sollen als Leinwände für neue Ideen dienen. Die Teilnehmer des Meetings gehen von Tafel zu Tafel und ergänzen ihre Ideen oder vervollständigen Einfälle anderer. Dabei soll die Bewegung die Zerstreuung fördern, also das Denken außerhalb gefestigter Muster vereinfachen. Außerdem kommen dank der Teamarbeit verschiedene Lösungsansätze zusammen.
  • Kopfstandtechnik: Um Zerstreuung zu finden und ein Problem von einer anderen Seite anzugehen, wird bei dieser Technik alles auf den Kopf gestellt: „Wie muss unser neues Kundenmanagementsystem aussehen, damit es garantiert niemand bedienen kann?“ Für diese umgedrehte Aufgabenstellung werden Ideen gesammelt. Nach Abschluss des Prozesses können die Lösungen wiederum auf den Kopf gestellt werden, um die Antworten für das echte Problem zu erarbeiten („Wie muss unser neues Kundenmanagementsystem aussehen, damit es jeder gut bedienen kann?“).

Diskursive Kreativitätstechniken fördern die Ideenfindung in einem festen Rahmen

Diskursive Methoden gehen die Ideensuche systematischer an. Ein Problem wird dazu in kleinste analytische Einheiten aufgesplittert, die alle Aspekte der Fragestellung möglichst vollständig abdecken sollen. Dieser als konvergentes (übereinstimmendes) Denken bezeichnete Ansatz soll sich der Problemstellung bewusst und in logisch aufeinander folgenden Schritten nähern. Deshalb eignen sich diskursive Kreativitätstechniken vor allem dann, wenn Produkte oder Prozesse auf den Prüfstand gestellt werden.

Kreativitaetstechniken

  • SCAMPER-Methode: Ein schon bestehendes Produkt wird zu einem neuen weiterentwickelt. Welche Eigenschaften das neue Produkt haben soll, wird anhand einer Liste mit Attributen und Eigenschaften erarbeitet. Weil hierbei aber auch ungewöhnliche Ideen gesucht sind, dient die SCAMPER-Methode oftmals auch als Startpunkt für eine divergente Ideenfindung.
  • Morphologischer Kasten: Beim Morphologische Kasten werden einzelne Parameter eines Produkts so gegenüber gestellt, dass sie zu neuen Kombinationen bzw. Lösungsansätzen verknüpft werden können. Dazu müssen die Parameter exklusiv, also überschneidungsfrei und vollständig sein. Diese Kreativitätstechnik erfordert viel Experten- bzw. Fachwissen.

Kombinationsmethoden – wenn MacGyver beim Denken hilft

Kombimethoden vereinen sowohl intuitive und als auch diskursive Elemente. Dazu setzen sie auf Techniken, die einen Rollen- bzw. Perspektiventausch ermöglichen: Die Fragestellung wird also nicht nur von allen Seiten beleuchtet, sondern auch von möglichst unterschiedlichen Meinungen bewertet. Deshalb eignen sich Kombinationsmethoden vor allem für die Ideenfindung in größeren Gruppen oder für sehr komplexe Fragestellungen.

  • Raikov-Methode: Auch diese Kreativitätstechnik spielt mit einem Rollenwechsel und soll helfen, nicht-lineares Denken zu fördern. Dazu soll ein Problem aus der Perspektive einer prominenten Person bewertet werden: „Wie hätte MacGyver das gelöst? Wie würde Einstein das jetzt angehen? Was wäre Sherlock Holmes’ erster Schritt?“
  • World-Café: Das World-Café ist vor allem für die kreative Arbeit in sehr großen Gruppen geeignet. Dazu werden an mehreren separaten Tischen mit wechselnden Teilnehmern jeweils 2 bis 3 Fragen zu der allgemeinen Problemstellung diskutiert. Die Antworten schreiben die Gäste einfach auf die Tischdecken. Wechselt die Besetzung am Tisch, werden die Ideen weiter ergänzt. Der „Gastgeber“ am Tisch strukturiert und moderiert die Diskussion. Strategien und Handlungspläne können so innerhalb kürzester Zeit von einer großen heterogenen Gruppe entwickelt werden, wobei alle Sichtweisen Beachtung finden.

Damit sich die Ideen wirklich zeigen können – typische Fehler vermeiden

Bei einem Meeting oder Seminar kann es immer passieren, dass die Arbeitsergebnisse am Ende nicht zufriedenstellend sind. Auch und gerade bei der Ideenfindung kann das passieren. Immerhin ist kreative Problemlösung nicht auf Knopfdruck möglich. Einige typische Fehler können Sie jedoch von vornherein vermeiden, sodass die Chance für viele neue Ideen am Ende umso größer ist:

  • pauschale Kritik oder Kritik zur falschen Zeit im Ideenfindungsprozess
  • Verweis auf Normen und Traditionen: „Das haben wir doch schon immer so gemacht!“
  • Risiken überwerten
  • nur die Ideen extrovertierter Teilnehmer wahrnehmen
  • Störungen, Lärm
  • wenig inspirierende Umgebung (weiße Wände, wenig Licht, spartanische Ausstattung)
Topsy Schroeder Meetinn
Der Autor

Ich bin Topsy und beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit der Veranstaltungsbranche. Daher findet ihr in meinem Blog viele interessante Tipps & Tricks rund um dieses Thema.

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